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COVID-19-VERORDNUNG

Stand 18.Januar 2021

Die Informationen stützen sich auf die Covid-19-Verordnung besondere Lage, SR 818.101.26. Der Bundesrat hat die am 18. Dezember 2020 beschlossenen Massnahmen am 13. Januar 2021 bis zum 28. Februar 2021 verlängert. Da die Kurse zur Sozialisierung und Erziehung von Hunden im Hinblick auf das Tierwohl, aber auch auf das öffentliche Interesse, nämlich die Vermeidung späterer Risiken für Mensch und Tier durch mangelhalft sozialisierte Hunde, nicht länger ausgesetzt werden können, gilt ab dem 18. Januar 2021 in Absprache mit dem BAG Folgendes: Hundeschulen dürfen auf ihren Aussenplätzen Kurse zur Sozialisierung und Erziehung von Hunden (Welpensozialisierung, Junghundekurse, weitere Erziehungskurse) anbieten (Art. 6d Abs. 1 Bst. c). In Analogie zur Regelung des Sports im Freien wird dringend empfohlen, die Gruppengrösse auf maximal 5 Personen, inkl. Leitung, zu beschränken. Die Betreiber sind verpflichtet, ein Schutzkonzept zu erarbeiten und umzusetzen, so dass sie zu jedem Zeitpunkt gewährleisten können, dass die erforderlichen Abstandsund Hygieneregeln eingehalten werden. Das Schutzkonzept muss dabei auch Eingangs- und Wartezonen berücksichtigen – hier darf es zu keinem Zeitpunkt zu einer Durchmischung der Gruppen kommen. Kann der Aussenbereich einer Hundeschule in klar abgegrenzte und ausreichend grosse Bereiche unterteilt und damit zu jedem Zeitpunkt verhindert werden, dass sich die Gruppen durchmischen, so ist es erlaubt, mehrere Gruppen gleichzeitig zu unterrichten. Dabei dürfen jedoch weder der/die Kursleitende noch einzelne Teilnehmende und ihre Hunde die Gruppen bzw. die abgetrennten Bereiche wechseln. Weiterhin erlaubt sind Einzellektionen (Art. 6d Abs. 1 Bst. b) – auch hier sind zu jedem Zeitpunkt die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Kurse, die sich an die Hundehalter/innen richten und nicht im Beisein der Hunde stattfinden, dürfen nach wie vor nicht als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden (Art. 6d Abs. 1, z.B. Seminare, Theoriekurse). Hallen und Anlagen für den Hundesport bleiben weiterhin geschlossen. Hundesport «im Freien», z.B. im Wald oder in Parks, bleibt in Gruppen von max. 5 Personen ab 16 Jahren (inkl. Leiter/in) ohne Körperkontakt zulässig und es gelten keine Sperrzeiten. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren besteht keine Beschränkung.

Wettkämpfe sind verboten (Art. 6e Abs. 1). Ausnahmen bestehen einzig für den Bereich des Leistungssports, wo Wettkämpfe ohne Publikum nach Art. 6 Abs. 1 Bst. g erlaubt sind. Es muss ein Schutzkonzept erarbeitet und umgesetzt werden, so dass sichergestellt werden kann, dass die Abstands- und Hygieneregeln zu jedem Zeitpunkt eingehalten und die Maximalzahl von Teilnehmenden nicht überschritten werden. Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln sind zu jedem Zeitpunkt zu beachten. Neben der nationalen Gesetzgebung sind immer auch die kantonalen Vorgaben zu befolgen, die aufgrund der epidemiologischen Lage und der Verhältnisse vor Ort strenger sein können. Abschliessend ist zu beachten, dass weitere kurzfristige Anpassungen der Verordnung möglich sind.

 

SCHUTZKONZEPT

Wird Teilnehmer(n) schriftlich ausgehändigt (Per Mail oder Papierform)

1. Händehygiene

Massnahmen

  • Zur Händedesinfektion sind an geeigneten Stellen Desinfektionsspender aufzustellen.

  • Alle Personen reinigen sich regelmässig die Hände.

  • Die Begrüssung erfolgt ohne Handschlag.

  • Die Teilnehmer berühren keinen fremden Hund.

  • Nach jeder Übungsstunde reinigt die Übungsleitung ihre Hände.

2. Distanz halten

Massnahmen

  • Die Übungsleitung gestaltet die Übungen so, dass die 2 m Distanz eingehalten werden können.

  • Alle Anwesenden halten die Distanz von 2 m auf dem ganzen Gelände ein.

  • Es ist immer nur ein Hund abgeleint. Ausnahmen bei Welpenstunden (Sozialkontakt Hunde)

2 a) ARBEIT MIT UNVERMEIDBARER DISTANZ UNTER 2m

Massnahmen

  • Bei Eskalationen darf durch die Übungsleitung die 2 m kurzfristig unterschritten werden.

3. Reinigung

Massnahmen​

  • Nach jeder Übungsstunde werden Geräte, Trainingshilfen, etc. desinfiziert.

  • Die Einweghandschuhe sowie die Reinigungstücher sind täglich zu entsorgen.

4. Besonders Gefährdete Personen

Massnahmen

  • Die Übungsleitung kann sich mit Gesichtsmasken und/oder Gesichtsvisier schützen.

5. COVID-19‑Erkrankte am Arbeitsplatz

Massnahmen

  • Personen mit Krankheitssymptomen dürfen das Gelände nicht betreten und an den Übungsstunden nicht teilnehmen.

  • Tiere aus COVID-Haushalten dürfen das Gelände nicht betreten und an den Übungsstunden nicht teilnehmen.


6. Besondere Arbeitssituationen

Massnahmen

  • Teilnehmer können sich mit Gesichtsmasken oder Gesichtsvisier schützen. (Beschaffung durch Teilnehmer).

  • Jeder Teilnehmer verwendet die eigenen Motivationsgegenstände und sonstige Utensilien.

  • Trainingshallen sind mindestens 4-mal pro Tag für ca. 10 Min. zu lüften

7. Information

Massnahmen

  • Allen Teilnehmern wird das Schutzkonzept per Mail vorgängig zugestellt.

  • Das vorliegende Schutzkonzept wird zusätzlich am Eingang zum Trainingsgelände ausgehängt.

8. Management

Massnahmen

  • Die Einteilung der Gruppen erfolgt im Vorfeld durch die Leitung. Aufgebot per Mail.

  • Vor Übungsbeginn erläutert die Übungsleitung jeweils die Fixpunkte dieses Konzeptes.

  • Der Anbieter führt pro Übungsstunde eine Teilnehmerliste mit Name, Adresse und Tel-.Nr..

Andere Schutzmassnahmen

Massnahmen (Stand gültig ab 06. Juni 2020)

  • Der Personenfluss auf dem Gelände/in der Halle muss so gesteuert werden, dass der gegenseitige Mindestabstand von 2 m jederzeit für alle Anwesenden gewährleistet ist.

  • Aufenthaltsräume sind generell geschlossen zu halten.

  • Es werden keine Getränke, etc. angeboten. Falls die Anlage über ein Restaurant verfügt, darf dies gemäss den Bestimmungen des BAG geöffnet werden, muss aber über ein eigenes Schutzkonzept verfügen.

  • Die 2 m Distanz sind auch bei der An- und Wegfahrt zur Übungsstunde einzuhalten.





Abschluss

Dieses Dokument wurde auf Grund einer Branchenlösung erstellt:                ☒ Ja          ☐ Nein

Dieses Dokument wurde allen Mitarbeitern und Teilnehmern übermittelt und erläutert.

Dieses Dokument muss nicht eingereicht werden, aber es muss bei einer Kontrolle vorgewiesen werden können.


Kursanbieter/Hundeschule:

Adresse:

Verantwortliche Person:

Telefon:                                                E-Mail:

Datum:                                                  Unterschrift: